Zum Geleit
Pech gehabt! Das mussten sich leider zu viele Besucher der Deutschen Tage in Ufa sagen, wenn sie versuchten, noch an ein Exemplar des ersten Bandes zu kommen. Leider war die winzige Auflage von 100 Exemplaren tatsächlich im Nu vergriffen. Ich hoffe allerdings, dass die ausgegebenen Exemplare unter Freunden zirkulieren und alle Liebhaber der deutschen Sprache und Literatur Zugriff auf ein Exemplar haben.
Hier kommt nun mit der leichten Verspätung von zwei Wochen der zweite Band heraus, den ich dem baschkirischen Publikum wiederum ans Herz lege. Nur durch die Lektüre der B-Texte wird das Ordnungsprinzip verständlich, obwohl natürlich jeder Leser sich seine eigenen Gedanken machen wird.
Bei der Abfassung der kleinen Einführungen nahm ich die Bücher wieder zur Hand, las die schmaleren noch einmal durch und merkte, wie viel ich bereits vergessen hatte; bei den dickeren war das gar nicht möglich und ich wühlte mich zeitweise so in sie hinein, dass in dieser Weise der zweite Band nie hätte fertig werden können.
Daher sind die Einführungen manchmal meiner Meinung nach zu kurz geraten, da ich natürlich nichts Falsches schreiben wollte. Man sehe es mir nach, falls doch einmal eine falsche Zuschreibung zu finden ist. Das Wichtige ist wieder, dass sie die Originaltexte verstehbar machen, und das, denke ich, ist garantiert. Für die weitere Informationen steht ja wieder das Internet zur Verfügung.
Ufa, den 18. April 2017
Andreas Steppan
Auf der rechten Seite finden Sie das Inhaltsverzeichnis. Wenn Sie auf einen Titel klicken, kommen Sie auf meine Einführung zu diesem Auszug. Das ist zwar weniger als im Buch steht, aber mehr als nur der Titel. Für Titel, neben denen nur eine einzelne Seitenzahl steht, konnte ich leider keine Lizenz bekommen.
Der Herausgeber dankt ausdrücklich allen Autoren und Verlagsmitarbeitern für die überaus freundliche Erlaubnis zum unentgeltlichen Abdruck der genannten Werke. Für die Titel, die jeweils nur mit einer Druckseite angegeben sind, konnte ich keine kostenlose Lizenz bekommen, was zum Teil an zeitlichen und technischen Engpässen, zum Teil aber auch am Veto der Autoren oder deren Agenten liegt. Einzig der Verlag Hanser hat meiner Bitte aus verlagsinternen Gründen generell nicht nachkommen können.
