Deutschland Leseland
Ein Beitrag zur Sprachlandeskunde der Bundesrepublik
Vorabveröffentlichung aus dem Sammelband der BGU zu den Deutschen Tagen in Ufa 2016
Den Artikel zum Download gibt es hier als Word-Datei und hier als PDF.
Deutschland Leseland
Ein Beitrag zur Sprachlandeskunde
Am Ende des Schuljahres, als Sommerlektüre und Appetithappen für Deutschlandreisen, wird in Ufa eine von mir herausgegebene Anthologie mit Auszügen aus einem Dutzend aktueller deutschsprachiger Romane erscheinen[i]. Die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen und hängt an einer Kette von Zufällen. Zuerst: Woher weiß ich von diesen lesenswerten Büchern? Dann: Welche davon finde ich tatsächlich so gut, dass ich sie dem baschkirischen Publikum zugänglich machen will? Drittens: Welche Verlage geben mir großzügig die Abdruckgenehmigung?
Auf die erste Frage antworte ich wie die Mehrheit der deutschen Leser: durch Empfehlung von Buchhändlern meines Vertrauens, die mich und meinen Geschmack mittlerweile kennen. Das schließt also Online-Käufe schon mal aus.
Auf die zweite Frage: Das merke ich beim Lesen. Ohne meinen Geschmack verabsolutieren zu wollen, ist er doch das einzig sichere Kriterium in einem Meer von jährlich 90 000 Neuerscheinungen. Auf die dritte: Man muss die Verlage halt fragen. Dann kommt die folgende Liste dabei heraus:
Jan Koneffke, Ein Sonntagskind, Berlin: Galiani 2015
Nino Haratischwili, Das achte Leben (Für Brilka). Frankfurt/Main: Frankfurter Verlagsanstalt 2014
Dörte Hansen, Altes Land. München: Knaus 2015
Karin Kalisa, Sungs Laden. München: Beck 2015
Bodo Kirchhoff, Verlangen und Melancholie. Frankfurt: Frankfurter Verlagsanstalt 2014
Kristine Bilkau, Die Glücklichen. München: Luchterhand 2015
Robert Seethaler, Ein ganzes Leben. Berlin: Hanser 2015
Wilhelm Genazino, Bei Regen im Saal. Berlin: Hanser 2015
Jackie Thomae, Momente der Klarheit. Berlin: Hanser 2015
Jenny Erpenbeck, Gehen, ging, gegangen. München: Knaus 2015
Hanns Josef Ortheil, Der Stift und das Papier. München: Luchterhand 2015
Frank Witzel, Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969. Berlin: Matthes und Seitz 2015
Nun wollte ich gern wissen, ob diese Bücher denn in Deutschland auch eifrig gelesen werden, und konsultierte die Bestsellerliste: Ich war erstaunt, wie viele „meiner“ Bücher ich dort wiederfand, wenn auch meist nur für einen kurzen Aufenthalt unter den „Top 20“. Es schien mir, dass das, was ich als „gute“ Literatur einschätze, eine durchaus breite Leserschaft findet. Das wiederum freute mich, und ich begann nach Informationen über die hinter den Bestsellerlisten verborgenen Verkaufszahlen zu suchen. Dieses Vorhaben musste ich enttäuscht abbrechen, denn das einzige, was ich im Internet über Google dazu fand, war eine vielstimmige Klage darüber, dass die Verlage hierüber keine Auskunft geben. Für den Normalleser ist das wahrscheinlich auch nicht tragisch, aber ich hatte nun einmal den Wunsch, meine Vermutung zu überprüfen, ob in Deutschland wirklich ein nennenswerter Markt für „gute“ aktuelle Literatur besteht.
Meine erste Anlaufstelle war der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der neben dem Internationalen Friedenspreis seit 11 Jahren auch den Deutschen Buchpreis vergibt, beides Preise mit großer öffentlicher Resonanz. Der Börsenverein gibt einen angesehenen Newsletter „Buch“ heraus, der regelmäßig über die Entwicklung des Buchhandels in Deutschland Auskunft gibt. Ich bestellte also den Newsletter.
Die erste Ausgabe dieses Informationsbriefes, die mir dann zuging, die Ausgabe Februar 2016[ii], bestand in der Mitteilung, dass der Newsletter vorläufig ausgesetzt ist, da es aufgrund konkurrierender Marktforschungsunternehmen keine sicheren Zahlen als Grundlage für einen solchen Überblick gibt. Was geschehen war, ist so einfach wie tödlich: Da der Buchhandel wie alle anderen Handelssegmente der Tendenz zu immer weniger, aber immer größeren Ladenketten verfallen ist und diese Ketten mit eigenen Marktforschungsunternehmen zusammenarbeiten, die sich aber gegenseitig nicht informieren, entsteht ein Nebeneinander von verschiedenen Statistiken, die sich nicht sauber zusammenführen lassen. Offenbar kann man nicht einfach die veröffentlichten Marktanteile zusammenrechnen, da sie verschiedene Parameter und eine gehörige Portion Undurchschaubarkeit aufweisen[iii].
Nun ist es nicht so, dass gar nichts über die Auflagenhöhe bekannt würde, aber die Suche danach erfordert mehr als eine schnelle Google-Recherche. Da ich von Ufa aus weder die Mittel noch die Zeit habe, mich hiermit intensiv zu beschäftigen, ging ich wieder auf die Suche nach Beratern und wurde dann auch mit einigen Tipps belohnt, auf die ich sicher sonst nicht gekommen wäre. Diese spärlichen Informationen versetzen mich jetzt in die Lage, wenigstens zwei der in die Anthologie aufgenommenen Bücher etwas näher zu beleuchten. Es handelt sich dabei um den SPIEGEL-Jahresbestseller Belletristik, Dörte Hansens „Altes Land“, erschienen im zu Random House gehörenden Verlag Knaus München, und dem Sieger des diesjährigen Deutschen Buchpreises, dem von Matthes und Seitz Berlin verlegten Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ von Frank Witzel.
Ist „Altes Land“ ein „gutes Buch“?
Dass hierüber überhaupt gestritten wird, würden viele als typisch deutsch bezeichnen. In Deutschland gibt es – angeblich einzig auf der Welt – die Unterscheidung von „U“ und „E“, wobei die beiden Buchstaben für Unterhaltungsmusik und Ernste Musik stehen, aber ebenso auf andere Bereiche der Kultur wie eben die Literatur übertragbar sind.
Dabei konnotiert „E“ Anspruch und Qualität, „U“ das Gegenteil, also Dutzendware zum schnellen Verbrauch. Das Aparte daran ist, dass diese Konnotationen bei beiden Zielgruppen ähnlich sein dürften, also die „U“-Klientel ebenso wie die „E“-Elite dieselben Assoziationen haben werden. Zu einem Kampfbegriff werden sie erst, wenn die „E“-Vertreter mit ihrem Analyseinstrumentarium erzieherisch auf die „U“-Unterschicht einwirken wollen. Dann gibt es eine bissige Gegenreaktion. Dieses Spiel läuft in allen Kulturdebatten der Bundesrepublik tausendfach ab und ist auf der Seite der „U“nderdogs auch schnell erklärbar. Wer würde sich gerne in seine bevorzugte Entspannungsmethode hineinreden lassen?
Dass die Kultur-„E“lite allerdings schon die Nase rümpft, wenn sich ein Buch gut verkauft, und daraus bereits einen Makel ableitet, muss man allerdings kritisieren. So geschehen beim Erfolgsroman „Altes Land“.
Dazu muss man wissen, dass im Deutschen gern zur indirekten Redewiedergabe nicht der elegante, aber als buchsprachlich empfundene Konjunktiv I verwendet wird, sondern ein Einleitungsverb, das den Sprechakt der fremden Rede benennt. Dabei ist man nicht wählerisch. In der Tagesschau „fordern“ ständig irgendwelche Politiker Maßnahmen von der Regierung, weil sie gesagt haben „Wir erwarten“ oder „Wir fordern die Regierung auf“ oder auch nur „Es wäre wünschenswert, wenn …“. Diese Art der für den Puristen allzu unreflektierten indirekten Rede ist bereits so weit verbreitet, dass eine Rezension von Morten Freidel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 23.08.2015 der Autorin vorwerfen konnte, sie „kritisiere“ die Romantisierung des Landlebens, die sie aber im Gegenzug selbst „bediene“. Meiner Ansicht nach ist es im Gegenteil so, dass die Autorin überhaupt nicht Partei ergreift und sich stattdessen einfach bemüht, die bundesdeutsche Realität wiederzugeben. Was ihr gelingt.
In dem Auszug, der in der Anthologie abgedruckt ist, wird eine Situation geschildert, in der ein ethisches Problem – Sterbehilfe – völlig ohne moralischen Zeigefinger dargestellt wird, und zwar anhand einer Figur, die selber völlig indifferent gegenüber jeder „grundsätzlichen“ Diskussion ist. So verhält es sich auch mit den schreiend komisch dargestellten, aber nie Effekte haschenden Familienszenen in Hamburg-Ottensen oder der musikalischen Früherziehung, die natürlich ihren Sinn hat, aber eben von der Protagonistin als Last empfunden und daher entsprechend dargestellt wird.
Wenn es ein objektives Unterscheidungsmerkmal zwischen guten und schlechten Romanen gibt, sollte es der Appell an die Freiheit des Lesers sein, sich zu der abgebildeten Realität zu verhalten. Das gelingt – meiner Ansicht nach – in diesem Buch; in vielen anderen eben nicht. Das Problem des Intellektuellen ist hier, innerhalb einer konventionell erzählten Geschichte nicht Opfer der eigenen Voreingenommenheit zu werden, im Sinne von „Das habe ich ja schon hundertmal gelesen“ oder „Nein, nicht das auch noch!“ Der U-Konsument liebt dieses Wiedererkennen, das der E-Vertreter hasst.
Das hat aber nur bedingt etwas mit der Qualität des Werkes zu tun. Und es führt uns auf eine generelle Tendenz der deutschen Gegenwartsliteratur, die man Totalisierung oder Panoramisierung nennen könnte. Was ich meine, ist die Tendenz zum Zu-Ende-Erzählen, zur Unterwerfung unter eine biologische Notwendigkeit, um der teleologischen „Aussage“ zu entgehen. Es werden lieber ganze Lebensgeschichten erzählt, die möglichst wenig gewertet werden, als nur Realitätsausschnitte, die durch eine Sinn- und Zielvorstellung des Autors gerechtfertigt werden müssten. Auch die große Zahl autobiografischer und quasi-autobiografischer Texte hat hier wohl ihren Ursprung.
Das schließt auch eine gewisse Neigung zum Klischee ein. Die untreuen Ehemänner, die keinerlei Scham oder moralische Skrupel empfinden, bevölkern die aktuelle Literatur nur deshalb so penetrant, weil die Literaten sich nicht intertextuell aufeinander beziehen oder sich voneinander abgrenzen, sondern sozusagen immer wieder von vorn anfangen, also bei der abgebildeten Realität, ohne eine einzige „endgültige“ Behandlung dieses Themas zu akzeptieren.
In der genannten Rezension vermutet Freidel wohl zu Recht, dass hierin der Erfolg des „Alten Lands“ begründet ist. Es bietet jedem etwas an, ohne sich anzubiedern. Den U-Serienfan stört die sprachliche Klarheit des Textes nicht, wenn er seine Helden nur in ihm wiederfindet. Der Intellektuelle kann sich freuen, dass er vieles von dem, was unter Umständen die gleiche Geschichte erzählt, gar nicht gelesen hat, und sich deshalb mit diesem Roman gut unterhalten fühlen. So z. B. der beliebte (aber ob seiner scharfen Zunge auch gefürchtete) Fernsehkritiker Denis Scheck, der Dörte Hansen großes Erzähltalent bescheinigt[iv].
In der Hannoverschen Allgemeinen vom 30. 7. 2015 ist von 150.000 verkauften Exemplaren des „Alten Lands“ die Rede. Da war gerade mal die Hälfte des Jahres um, dessen Nr. 1 sie werden sollte. Qualität ist also kein Hindernis für Popularität. Allerdings auch kein Garant, wie unser Beispiel Nr. 2 zeigt.
Was schafft ein Buchpreis, was nicht?
Die schon erwähnte Studie im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels[v] fand heraus, dass gut ein Drittel der Kaufentscheidungen auf Buchpreise zurückgehen. Das ist zwar nur halb so viel wie die lebendige Begegnung mit dem Buch und dem Buchhändler im Geschäft, aber immer noch eine beachtliche Größe, insbesondere, wenn man sie zusammensieht mit den Buchbesprechungen in den Medien. Dann macht die öffentliche Aufmerksamkeit bereits mehr als die Hälfte der Kaufentscheidung aus.
Wie drückt sich das in Zahlen aus? Zu unserem zweiten Beispiel, dem Buch mit dem langen Namen, sind auch einige Zahlen „durchgesickert“. So jubelt der „Lesering“[vi] im Oktober 2015: „Deutscher Buchpreis 2015 "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion" verkauft sich 50.000 Mal“. Im gleichen Artikel werden aber auch zwei andere Zahlen genannt: Die ersten beiden Auflagen, also die Zeit vor dem Buchpreis, betrugen lediglich 9000 Exemplare. Was diese Zahlen bedeuten, lässt sich leicht überschlagen: Bei angenommenen 90 Millionen deutschsprachigen Lesern hat jeder Hunderttausendste oder 0,01 Promille der potenziellen Leser eine Chance auf dieses Buch gehabt. Rechnen wir die 2000 Stadtbüchereien und rund 1000 weitere Leihbüchereien ab, bleiben 6 Exemplare für je 90 000. Die bis zum März 2016 verkauften Exemplare beliefen sich auf 70 000 Stück[vii], also gerade mal 1 Exemplar pro Tausend bundesdeutsche Leser über 15 Jahre.
Wobei sich die Frage stellt, ob Kaufen = Lesen ist. Wenn es auf Weihnachten zugeht, wird ja auch gern mal ein Buch zum Verschenken gekauft, und natürlich eignet sich ein dicker Schmöker mit gehörigem Sozialprestige gut zum Verschenken. Der Beschenkte reiht es unter Umständen in seine Sammlung ungelesener Ausstellungsstücke ein. Die wahre Leserzahl wage ich nicht einmal zu schätzen.
Anders herum ist es bei diesem Format nahezu ausgeschlossen, dass ein Exemplar von mehreren Personen gleichzeitig oder sukzessive gelesen wird. Im Rahmen einer normalen Ausleihfrist der Stadtbüchereien von 1 – 4 Wochen kann man es kaum auslesen, also ist auch hier mit einer weiteren Verbreitung nicht zu rechnen.
Das ist bei populären Romanen ganz anders. Beim „Alten Land“ können wir wohl von mindestens 300 000 gelesenen Exemplaren ausgehen, der Buchpreisgewinner des Jahres 2008, Uwe Tellkamp, soll 450.000 Exemplare verkauft haben (Buchreport vom 22. 10. 2015). Noch höher hinauf geht das Triviale: Die ersten beiden Auflagen von Charlotte Link, „Der Betrogene“, verkauften sich 800 000 Mal[viii]. Das heißt, dass einer von zehn Deutschen das Buch auf dem Nachtschränkchen liegen hat, und wahrscheinlich nach dem Auslesen noch an die beste Freundin weitergibt.
Ist „Die Erfindung“ ein „gutes“ Buch?
Sehen wir uns nun zwei Versuch der Begründung für die verpasste Popularität einerseits und die preiswürdige Qualität andererseits an. Der „Lesering“, den ich der „U“-Fraktion zurechnen würde, vermutet, dass die Leser durch „eine für viele Leser schwer verdauliche Stil-Collage mit Bandwurm-Sätzen, die nicht selten über eine halbe Seite gehen“[ix] abgeschreckt würden. Mit dem gleichen Recht kann man allerdings auf lange Passagen aus lauter kurzen Hauptsätzen verweisen, die den Sprachduktus der minderjährigen Protagonisten nachempfinden. Ich habe deswegen in die Anthologie ausnahmsweise zwei verschiedene Kapitel aufgenommen.
Von einer ganz entgegengesetzten („E“-)Position betrachtet der Zeit-Redakteur Jens Jessen das gleiche Phänomen in seiner Rezension vom 29. Oktober 2015[x]. Nach viel Lob und einer abschließenden Einschränkung betreffs der überbordenden Mannigfaltigkeit des Romans macht er sich Gedanken über den Grund für die Jury, ausgerechnet diesen Roman für den Deutschen Buchpreis auszuwählen. Jessen schreibt dann:
Die Buchpreisjury spricht von "formalem Wagemut", so kann man das natürlich nennen. Jedoch steht zu fürchten, dass die Jury damit eher den Umstand des Collagierten, Fragmentierten, Komplexen selbst meint, und das ist nun allerdings gar nichts Wagemutiges, sondern spätestens seit Jean Paul (der bei Witzel einen Ehrenplatz besetzt) ein Kennzeichen avancierter, moderner europäischer Literatur. Dass dies offenbar heute wieder als experimentell gilt, hat nur mit unserer Gewöhnung an die neorealistische Erzählweise der letzten beiden Jahrzehnte zu tun.
Im Klartext: „Altes Land“ ist „Neorealismus“, aber gut. Ergebnis: sehr geteilte Kritiken, aber ziemlich viele Leser. „Die Erfindung“ ist „avanciert modern“, aber nicht wirklich „wagemutig“. Ergebnis: Buchpreis, aber wenig Leser. Auf wirklich „wagemutige“ Literatur mit nennenswerter öffentlicher Aufmerksamkeit müssen wir also weiterhin warten. Wenn wir Jessen folgen (und ich bin geneigt, das zu tun), stehen wir heute (mal wieder) an einer Zeitenwende oder postmodern: einem Paradigmenwechsel. Bücher mit Anspruch, diesem klassischen deutschen Begriff, der die populäre Presse immer wieder zu hämischen Attacken auf die „hohe“ Literatur und speziell die bösen Feuilleton-Kritiker veranlasst, haben durchaus Chancen beim großen Publikum. Dieser Anspruch muss allerdings semiotisch gesehen im Bereich der Abbildung, klassisch der Mimesis, liegen und nicht in der Matrix, klassisch dem Stil. Wenn zu sehr „gespielt“ wird, geht das Publikum nicht mehr mit. Für eine gute Geschichte ist es allerdings immer zu haben, und wenn sie auch noch gut erzählt ist, können eigentlich alle zufrieden sein.
[i] Andreas Steppan (Hrg.), Glück gehabt! 12 lesenswerte deutschsprachige Romane des vergangenen Jahres. Ufa 2016
[ii] http://www.boersenverein.de/1090567/
[iii] MICHAEL ROESLER-GRAICHEN, Viele Verlierer. In: boersenblatt.net vom 17. 10. 2015, http://www.boersenblatt.net/artikel-marktforschung.1037656.html
[iv] in seiner monatlichen Analyse der „Top Ten“, so z. B. am 30. 11. 2015, http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/druckfrisch-bestsellerliste-november-topten-110.html
[v] Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Buchkäufer und -leser 2015: Profile, Motive, Einstellungen. Frankfurt am Main, 14. Oktober 2015, http://www.boersenverein.de/sixcms/ media.php/1117/Buchk%C3%A4ufer_und_leser_2015_Pressemappe.pdf
[vi] Peter Hackenberg, Deutscher Buchpreis 2015 "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion" verkauft sich 50.000 Mal, auf: www.Lesering.de vom 22. 10. 2015 http://www.lesering.de/id/4806/Die-Erfindung-der-Roten-Armee-Fraktion-verkauft-sich-50000-Mal/, ebenso http://www.buchreport.de/nachrichten/bestseller/ bestseller_nachricht/datum/2015/10/22/roman-mit-40000-vormerkern.htm
[vii] dpa in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 7. 3. 2016, http://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/680705/buchpreis-hat-frank-witzels-leben-umgekrempelt
[viii] Christoph Holowaty, E L James Jahresbestseller 2015: Sex-Buch "Grey" ist Nr. 1 in Deutschland. Auf www.Lesering.de vom 30. 12. 2015, http://www.lesering.de/id/5190/ Jahresbestseller-2015-Sex-Buch-Grey-ist-der-meistverkaufte-Roman-in-Deutschland/
[ix] ebd.
[x] Jens Jessen, FRANK WITZEL: Ikonen des Bösen, Zeit Online am 29. Oktober 2015, http://www.zeit.de/2015/42/frank-witzel-erfindung-der-roten-armee-fraktion
Wer Jens Jessen noch nicht erlebt hat, sollte auf Youtube seine Laudatio auf Bodo Kirchhoff und seinen Roman „Verlangen und Melancholie“ anschauen, der auch in meiner Anthologie vertreten ist: https://www.youtube.com/watch?v=DvXa-uVv7UY